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Sanierung Pharmazie
2. BA
Halle (Saale)
Bauherr
Amt für Immobilien- und Baumanagement
Halle (Saale)
2-8
39,6 Mio. Euro
HNF
3.207 m²
7.032 m²
2026
Wolfgang-Langenbeck-Straße 4
06120 Halle (Saale)
Durch die Erweiterung des Bereichs der Lebenswissenschaften soll die Grundlage für Kooperationen mit Gruppen der Medizinischen Fakultät und der Forschungs- und Technologiestandort Halle weiter gestärkt werden. Die Raum-, Nutzungs- und Arbeitsbedingungen für die Forschungsteams im Bereich der Pharmazie wurden auf den neusten Stand der Technik gebracht.
Der Umbau erfolgte bei laufendem Betrieb in Teilbereichen der zu bearbeitenden Gebäude. Der Gebäudekomplex ist als Baudenkmal (Entstehungszeit 1963–1965) klassifiziert und wird geprägt durch eine Rasterfassade sowie Bullaugenfenster im Stil der späten 1950-er Jahre.
Der im Eingangsbereich vorgelagerte Anbau steht mit seiner Keramikverkleidung einschließlich der künstlerischen Gestaltung ebenso wie die Gliederung der Fassade und die innere Hörsaal-, Foyer- sowie Treppenraumgestaltung im Fokus der Denkmalbehörde. Bei allen Planungsleistungen war der Grundsatz von Inklusion und Barrierefreiheit zu beachten und mit denkmalpflegerischen Ansprüchen in Einklang zu bringen.
Die energetische und bauliche Grundsanierung wurde kofinanziert von der Europäischen Union.
Einige Labore wurden in geeigneter Weise errichtet, um als gentechnische Anlage der Sicherheitsstufe 2 zugelassen zu werden.